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Einmal im Leben sollte man die falsche U-Bahn nehmen…


„Was ist das für ein Gott? Wo war Gott bei diesem Unfall?“ Fragen, die schon viele Menschen beschäftigt haben, aber wenn sie den Glauben an diesen Gott rauben wollen, dann wird das Leben ziemlich sinnlos. So ging es dem Pastor einer Gemeinde, der nach vielen Schicksalsschlägen den Glauben verloren hat. Nur die Starrköpfigkeit seines Freundes bringt ihn dazu, Hilfe aufzusuchen. Er erlebt dabei seltsame Dinge. Eine freundliche Schaffnerin führt ihn 2x in die falsche U-Bahn. Beim ersten Mal kann er den Selbstmordversuch einer Frau verhindern, die viel Schweres durchgemacht hat. Beim zweiten Mal ist es ein Mann, dessen Herz ohne Hoffnung und dessen Leben sinnlos geworden ist – und er kann helfen. Der Pastor erlebt, dass man Gott in den seltsamsten Kleidern und an den
seltsamsten Orten wirklich begegnen kann.
Das war in kurzen Worten der Inhalt des sehenswerten Theaterstücks „Großhadern“, zu dem am Freitag, den 29. April, die Christusgemeinde Zirndorf in das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach eingeladen hatte. Aufgeführt vor ca. 100 Besuchern wurde das auf einer wahren Begebenheit basierende Stück, von der Theatergruppe „Die Aussteiger“ aus Eschenau.
Weitere Informationen über das Programm der Gruppe finden Sie unter: www.dieaussteiger.de.
Manchmal meint man im falschen Zug zu sitzen um am Ende doch richtig anzukommen. Uns lehrt dieses Stück in schweren Zeiten die Augen offen zu halten – und nicht immer ist eine vermeintlich falsche Richtung auch der falsche Weg.


von JoSei - erstellt am 03 Mai 2011

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