Sie sind hierHundehaare und Erlösung

Hundehaare und Erlösung


Was Marx, Engels und Lenin für Kommunisten, ist Martin Rütter für Hundebesitzer. Wenn es um Haltung oder Erziehungsprobleme geht, dann ist er der bekannteste Hundetrainer Deutschlands. Jeder Hundebesitzer kennt ihn, und da auch wir in Besitz eines bellenden Fellknäuels sind, ist uns der Name Rütter wohl bekannt. Martin Rütter hat neben diversen Büchern und TV- Sendungen auch ein Unterhaltungsprogramm, mit dem er durch die Lande tourt. „Mensch- Hund, Hund- Mensch“ lautete vor einigen Jahren der Name dieser Show. Unter anderen referierte er dabei auch über die Einteilung von Menschencharakteren, wobei aus Hundesicht nur zweierlei Typen übrig bleiben, nämlich Typ A: der Hundemensch; ihn zeichnet seine besondere Beziehung zu Hunden z.B. dadurch aus, dass ihm liegengebliebene Hundehaare auf Teppich, Kleidung, Bettwäsche, sowie der Verstopfung von Abflüssen durch selbige Haare nichts ausmachen. Typ B: der Nichthundemensch, bekommt schon eine mittlere Lebenskrise, wenn er den Geruch eines nassen Hundefells auch nur von weitem wahrnimmt.
 
Auch in der Bibel können wir lesen, wie Gott Menschen beurteilt und sieht. Allerdings fällt diese Beurteilung noch radikaler aus. Nur von einer Sorte Mensch muss ich da lesen, dem Sünder.
 
Psalm 53, 4 betont, dass es keine Ausnahme gibt und alle Menschen sündigen, Paulus zitiert das in Röm. 3,11 und zählt dann so einige Nettigkeiten auf, wie Sünder so im allgemeinen handeln. Und in Röm. 6 ,23 nennt er die Konsequenz für ein Leben ohne Gott: „denn der Lohn der Sünde ist der Tod“.
 
Rosige Aussichten sind irgendwie anders!
 
Gott sei Dank, steht aber in Vers 23 noch mehr, es gibt einen Ausweg aus der Misere: ...“ aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus unserem Herrn“. Es gibt also eine (ewige) Möglichkeit von Sünde loszukommen und dem (ewigen) Tod zu entgehen. Weil Jesus Christus uns so sehr liebt, dass er stellvertretend für uns am Kreuz gestorben ist! Obwohl wir so sind , wie wir sind!
 
Im 1. Johannesbrief, 1,9 steht dazu:“ wenn wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünde vergibt, und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“.
 
Das nennt man Gnade, verdient haben wir das nicht unbedingt. Wir waren gut im Sündigen, sozusagen begnadete Sünder, und sind nun, Dank Jesus begnadigte Sünder. Und um den Bogen zu Ende zu spannen, wenn ich mal wieder ein Hundehaar in unserem Haushalt entdecke, was nicht selten passiert, erinnert es mich auch daran, dass Christus mich tatsächlich erlöst hat. Wenn das nicht was hat!
 
Markus Schmidt

 

 

 

 


von heg - erstellt am 03 Januar 2016

Artikel aus Bereich